Montag, 8. Juli 2013

Die letzten Wochen, meiner Reise

Die Zeit ist wie immer unglaublich schnell verflogen und bereits standen meine letzten Wochen meines halbjährigen Afrika Abenteuer an!
In meinem abschliessenden Monat, bin ich von der Hauptstadt aus Richtung östliches Madagaskar gereist. Wo mir das Land eine ganz neue Vegetation präsentierte.

Andasibe

Die Hauptattraktion ist ein Wald voller Lemuren unterschiedlicher Grössen und Farben. Da bin ich frühmorgens los und 4 Stunden durch den Wald gewandert. Mein Guide rannte immer wieder weg, um sich umzuschauen wo sich die Lemuren an diesem Morgen versteckt haben. Ich sah sicher fünf verschiedene Arten, da ich mir aber die Namen nicht merken konnte kann ich euch sagen das einer riesig war, schwarz/weiss und schreien konnte der, da platzte mir fast das Trommelfell! Dann sah ich ein gelbliches Exemplar, welches einem anscheinend sehr selten vor die Linse kommt. Klick,klick und auch ich hatte ein Foto, doch leider bin ich ein miserabler Fotograf und der grösste Teil meiner Fotos der Lemuren sind unscharf! Stillleben oder langsame Tiere, wie das Chamäleon liegen mir da eher als Motive.
Auf meiner Nachtwanderung sah ich dann das kleinste dieser Farbwechselnden Tiere, es ist gerade mal 5cm lang und hat ne süsse Spitznase.
Von den Nachtaktiven Lemuren sieht man hauptsächlich die Augen, die im Schein der Taschenlampe leuchten. Der Kleinste von diesen Tieren sah ich in der selben Nacht das erste mal, er ist etwa Hamstergross und machte einen Sprint in die Dunkelheit.

Doch auch das Dörfchen ist süss, manchmal fährt ein Zug von Tamatave vorbei oder im Strassenschlamm baden die Enten. Hier ist das Klima bereits viel feuchter als im Süden und der Wald ist sehr verwachsen, "dschunglig" grün.

Tamatave

Ich nahm den Minibus und kam nach einem halben Tag fahrt in der Hafenstadt Tamatave an.
Viel gab es nicht zum anschauen, ich traf meinen madagassischen Kollegen wieder und er zeigte mir was es so zu sehen gibt und bei seiner Schwester gab es dann ein Mittagessen. Ja, selbstverständlich wurde meine Präsenz falsch verstanden und es war für sie unverständlich das ich Serafin nicht heiraten wollte!
So "flüchtete" ich, organisierte meine Reise nach Sainte Marie und zog weiter.

Sainte Marie

Was soll ich sagen, ich wollte eine Woche verweilen und blieb drei!
Diese kleine Insel hat es mir angetan, ich konnte einfach entspannen und das Ende meiner Ferien kam immer näher.
Bereits am ersten Abend lernte ich die französischen Einwohner kennen, welche mir Tipps für ein gelungenes Ferienerlebnis gaben!
Am nächsten Morgen ging es los, ich mietete ein Mountain Bike und radelte Richtung Norden. Bald war die Strasse nicht mehr geteert und das Schlammbad begann. Ein mal verschwitzt und dreckig, war es total spassig mich durch den Dreck zu kämpfen. Da noch keine Saison war, war ich in meinen Unterkünften meist der einzige Gast und nach vier Tagen war ich froh wieder ein mal auf andere Leute zu stossen. So kam ich unverhofft zu einem Wachhund, er war mit andern Gästen zu meiner Unterkunft gewandert. Diese nahmen ein Taxi zurück und der Hund sollte ihnen folgen, dieser jedoch entschied sich spontan sein Herrchen zu wechseln und bei mir zu bleiben. Er folgte mir treu zum Nachtessen, wobei er von der guten Frau, auch was zu essen bekam. Danach wachte er vor meinem Bungalow, bis ich mich am morgen zum Frühstück aufmachte. Da ich immer noch mit meinem Bike unterwegs war, wollte ich nicht das er mir folgt, doch ich hatte keine Chance. In der tropischen Hitze hächellte die treue Seele so fest, dass ich immer wieder Pausen für ihn einlegte. Ich hatte bereits Angst das er bald einen Hitzeschlag erleiden würde! Ja und dann war er wirklich plötzlich weg! Bin sogar noch ein Stück zurück, doch er blieb verschollen! Hatte schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, obwohl es da Hunde wie Sand am Meer gibt. Doch dieser war gut genährt und hatte ein Herrchen, nicht so wie die vielen mageren, kranken Strassenköter. Man hat mir dann aber versichert das er seinen nach Hause-Weg kenne, die Insel ist ja gerade mal 52km lang und 6km breit. Tja, das wars dann also mit der Treue!

Ja, was hab ich dann noch so angestellt...
Ich testete die zwei Discotheken auf der Insel, wo immer gute Musik lief, man tanzen konnte und niemand durstig nach Hause ging. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.
Weisser Sand, türkisblaues Wasser und unglaublich gutes Essen, da geht mein dank an die Franzosen! Schnorchelexkursionen zeigten mir die bunten Fische und das Riff. An Regentagen spielte ich mit den Einheimischen Uno und bei schönem Wetter, wanderten wir durch den Wald oder das was von ihm übrig ist. Leider wird er illegal abgeholzt und nicht aufgeforstet, was eine traurige Geschichte ist!
Wegen der bevorstehenden Wahlen, wurde bereits gestreikt und ich musste meine Rückreise organisieren. Nicht das ich noch die Geburt meines Patenkindes verpasse, welches zu jeder Zeit kommen konnte!
Alles klappte Reibungslos und ich hatte noch zwei, drei Tage in Tana.


Heimreise

Ich gönnte mir noch eine Massage, ass auf der Crock Farm Krokodilmedaillons und besorgte die letzten Souveniers. Und dann sass ich im Flieger und habe ein mulmiges Gefühl im Bauch, was bringt mir die Zukunft? Wo führt mich mein Weg hin? Soll ich lachen oder weinen?
In München lief ich durch die Strassen, setzte mich im Englischen Garten auf eine Bank und nahm mir Zeit wieder in Europa anzukommen.
Basel Flughafen, 4. Juni, 20.30h meine Maschine landet und ich bin wieder zu Hause! Juppiiii! Meine Freude ist riesig!
Gesund und munter, vielleicht etwas müde, mit tausend neuen Erlebnissen und Erinnerungen im Gepäck bin nach 6 Monaten wieder in meiner Heimat! Ich denke es ist ewig her seit ich loszog und im gleichen Moment denk ich es verging unglaublich schnell!

Danke, das ich all dies Erleben durfte!

Ps. Zwei Stunden nach meiner Landung, ist noch jemand gekommen, nämlich auf die Welt! Mein süsses, kleines Patenkind Flurin. :)





Madagaskar
">

Montag, 29. April 2013

Madagaskar

MADAGASKAR

Von Tana in Richtung Sueden

In Tana (Antanarivo) gelandet, hatte ich erst mal eine harte Zeit!
Mein Franzoesisch war nicht mehr als ein gestotter, meine Kreditkarte funktioniert nicht und die Madagassen wollten alle etwas von mir! Da wurde ich etwas ueberrumpelt, doch gluecklicherweise fand sich bald eine Loesung zur Geldueberweisung und mein franzoesisch wird von Tag zu Tag besser.
Bin nun auch stolz auf mein kleines madagassisches Vokabular und so komm ich auch besser mit den Einheimischen zurecht.

Tana

Eine lebendige Stadt voller Leute, Motorraedern und Autos!
Bei meinen Erkundungen durch die Strassen,wusste ich bald das ich eine Vazaha bin, eine Weisse.

Voici vazaha
vazaha ça va?
ça va vazaha!


Antsirabe

Ein schoener kleines Staedtchen, in dem ich bald drei schweizer kennen lerne die dort in Projekten arbeiten und unternehme mit ihnen eine Wanderung durch die Umgebung und erfahre einiges ueber die madagassische Lebensart. Man nimmt das Leben "mora, mora", gemuetlich und lebt von heute auf morgen.
In den Thermalbaedern mit natuerlichem warmen Wasser lass ich mich mit einer Heisswasser-Seifen-Massage verwoehnen.

Ich reise mit den Minibussen von Ort zu Ort, das geht immer etwa hecktisch zu und her. Bei der Station angekommen, moechte mir jeder einen Platz verkaufen und meist zu einem zu hohen Touristenpreis! Das heisst verhandeln, klar stellen das der Preis in Ariary ist und nicht in der vor ca. 10 Jahren abgeschafften Waehrung Franc Malagasch und dann sich am idealsten einen Fensterplatz ergattern und warten bis der Minibus voll ist und die Reise los geht. Das kann in 10 Minuten sein, meist geht es aber eine halbe Stunde, Stunde bis es dann wirklich losgeht.
Man tuckert mit 30-50km/h ueber die Strassen und laesst sich, wegen der Loecher in den Strassen oder Pisten, durchschueteln!
Mit den Minibussen werden nicht nur Personen transportiert, sondern auch Lebensmittel, wie Reis, lebende Huehner, Gaense, hab auch schon eine Ziege auf einem Minibusdach entdeckt! Oder Faesser mit Benzin, Moebel und so weiter.
Hatte schon mal das Gefuehl, dass das Dach dem Gewicht nicht standhaelt! Bis jetzt bin ich immer gut angekommen und hatte erst einmal einen platten Reifen!
Am Ziel angekommen, strecke ich meine Beine und versuche meinen Weg zum Hotel zu finden und mich gegen all die Angebote von Taxis, Pousse-Pousse und Guides abzuwaehren, um dann in aller Ruhe erst mal anzukommen und meine naechsten Ziele zu ueberdenken.


Ifasina

Das ist ein Dorf mit Holzhaeusern, ohne Strom und fliessend Wasser. Es liegt in den Bergen und man kann es nur zu Fuss erreichen!
Es ist sehr eindruecklich zu sehen wie die Familien da Leben. Das Holzhaus ist ein Raum, der Schlafplatz, Wohnraum und Kueche in einem ist. Die Kueche ist ein offenes Feuer und desshalb sind die Familien oft im Rauch und viele leiden an Asthma und praktisch alle Kinder haben eine laufende Nase!
Es wimmelt von Kindern, da man Verhuetung nicht kennt und man sich bereits mit 15 verheiratet, oft auch unter Verwandten!
Ich hatte nicht meine beste Nacht dort, um mich willkommen zu heissen haben wir mit lokalem, starkem Ruhm angestossen und mein Guide Roger hatte kraeftig durst! Das Essen hatten wir in unserem Zimmer auf Matten, wo Roger, die unessbaren Reiskoerner in alle Richtungen spuckte! Nun war da nur ein Bett, welches ich dann mit dem betrunkenen Roger teilte. Er schmatzte und schnarchte bereits nach wenigen Minuten! Ich konnte nicht schlafen und schon bald spuerte ich die Floehe meinen Ruecken hochkrabeln! Bleib ich liegen, eingeklemmt zwischen Wand und dem im Schlaf sprechenden und umsichschlagenden Guide oder versuche ich meinen Weg aus dem Bett, um auf dem Boden zu schlafen, der immer noch mit den Resten unseres Nachtessens belegt ist und total verspuckt ist!!!
Ich harte aus bis zum Morgengrauen und habe kein Auge zu getan, doch das aufstehen war die reinste Erloesung!
Wir wanderten zurueck und ich war schon lange nicht mehr so gluecklich ueber eine kaltwasser Dusche und ein Bett ohne Floehe!

Ostern

Ostersonntag geht man in die Kirche, das ist hier der Brauch. Alle Leute waren in ihren besten Kleidern und es war eine festliche Stimmung. Die Messe habe ich ausgelassen, doch ich goennte mir ein luxurioeses Fruehstueck im besten Hotel!
In Fianarantsoa war ueber Ostern ein Reggae-Festival, wo ich viele "Rastas" kennen lernte und eine gute Zeit hatte.
Am Ostermontag faehrt man dann zum Picknick beim nahe gelegenen See. Es gibt viele kleine Essensstaende, man setzt sich auf die Wiese und laesst die Kinder eine runde Karusel fahren, welches von Hand angestossen wird!
Es war ein wunderschoener sonniger Tag, mit vielen froehlichen und herzlichen Lachern!

Ranmafana

Ich sah meine ersten Lemuren! Sie sind suess, wie sie von Baum zu Baum huepfen und dann die leckeren Fruechte knabbern und sich dann nach dem Fruehstueck eine wohlverdiente Siesta in den Zweigen der Baeume erlauben.

Nun war es noetig das ich meine Kleider wasche, sie standen vor Dreck! Ich war da mit einem Madagass unterwegs und als er mir zusah wie ich das erste T-shirt von Hand wusch, fragte er was ich denn alles waschen wolle. Da zeigte ich ihm meinen Waeschesack und er fing an die Kleider auf einem Haufen zu ordnen und uebernahm mit gekonnten griffen das Waschen! Wow er war superschnell und ich durfte die geschrubbten Kleider dann ausspuelen, da er meine Art und Weise die Kleider zu waschen als untauglich Erklaerte! :)
Das war super, hat mir wieder mal meine untauglichkeit im Haushalt gezeigt! ;-)


Die Zugfahrt durch den Dschungel

In einem uralten SBB Wagon bin ich gemuetlich durch die Landschaft getuckert. Zuerst rollten wir ueber die Flughafenlandebahn! Nein der Flughafen wird nicht oft angeflogen und der Zug faehrt jeden zweiten Tag, im Falle das er gerade keine Panne hat.
Fuer viele Doerfer im Dschungel ist dieser Zug die einzige Transportmoeglichkeit! So wird an jeder Hatestelle Ware, wie Bananen, Reis und Gold verladen. Man hat so zwischen einer halben Stunde und Stunde Zeit, dem Handel zuzusehen, selbst Bananen zu kaufen oder die Station zu erkunden.
Eine nette junge Frau, zeigte mir das Dorf und teilte dem Schaffner mit das er nicht ohne mich abfahren duerfe. So wurde ich zum Essen eingeladen und schaute mir eine Bruecke an, da hoerten wir den Zug zum abfahren pfeiffen! Wir gingen zurueck und die Leute riefen schon nach uns, der Zug pfiff wieder! So starteten wir einen spurt und ich war die letzte die noch in den Zug huepfte bevor er dann nach 2 Minuten losfuhr! ha, ha das war super!!
Ich fand die Reise total spannend und unterhaltsam, war dann aber nach 16 Stunden sehr froh das wir doch noch am Ziel ankamen!

Isalo

Im Nationalpark wurde meine Wanderung von einer schwarzen Wolke von Heuschrecken begleitet. Es war faszinierend und etwas unangenehm im selben moment! Ein komisches Gefuehl, wenn sich eine Heuschrecke an dir festklammert! Netterweise sind sie vegetarier und beissen nicht. Doch am naechsten Tag den Schaden zu sehen den diese Millionen von Heuschrecken angerichtet haben ist sehr traurig. Ganze Reisfelder, haben sie abgefressen! Andererseits Essen die Madagassen die Heuschrecken, also bringen sie auch wieder Nahrung und Einnahmen.
Im Hotel konnte ich dann auch Heuschrecken probieren, im ersten Moment war es wie Popcorn und danach etwas undefinierbar. Nicht schlecht, so als Apero mit einem Bier! :)

Am Meer

In Ambola bin ich an einem Traumstrand angekommen, weisser Sand, tuerkisblaues ruhiges Wasser. Das war Erhohlung pur! Einfach mal ein bisschen lesen und baden und dazwischen einen frisch gefischten Fisch essen!

Nun bin ich zurueck in Tana und beginne meinen zweiten Teil der Reise in richtung Osten, ich moechte meinen letzten Monat der Reise noch richtig geniessen und dann freue ich mich euch alle wieder zu sehen!

Ich wuensche euch einen schoenen Fruehling und bis bald!



Madagaskar
">

Dienstag, 19. März 2013

Kapstadt - Victoria Falls - Johannesburg

Wow und schon ist ein weiterer Monat vorbei! Es ist unglaublich wie die Zeit verfliegt!
Mit drifters Adventours bin ich von Kapstadt durch Namibia, Botswana zu den Victoria Faellen und zurueck durch Zimbabwe nach Johannesburg.
Mit 15 jungen NorwegerInnen, Andrea eine Schweizerin und Ed dem Guide habe ich diese Abenteuer erlebt!

Kapstadt

Fruehmorgens ging es los, Wanderschuhe an den Fuessen und Wasser im Rucksack zum Aufstieg vom Table Mountain. Steil ging es hoch, da brauchte ich doch immer mal wieder eine kleine Verschnaufpause!
Auf dem Gipfel wurden wir dann mit der sensationellen Aussicht belohnt, denn es war richtiges Postkartenwetter!
Mit der drehenden Rundgondel (Titlismodell), fuhren wir wieder runter und wurden bereits von unserem Truck erwartet. Ein Koloss mit dem ich die naechsten 24 Tage unterwegs war.
Cape Point war unser naechster Stopp, wo sich das Meer an der Felsbrandung aufschaeumt und man einen herrlichen Blick aufs offene Meer hat. Das Kap der Guten Hoffnung!
In Simons Town watschelten wir mit den Pinguinen und dann war ich nach dem langen Tag froh ins gemuetliche Bett zu kommen.

NAMIBIA

Orange River

Dieser Fluss bildet die Grenze zwischen Suedafrika und Namibia. Wir setzten uns in die Kanus und paddelten los, die Sonne brannte und nach guten 2 Stunden haben wir uns ein Bad im Krokodilfreien Fluss verdient!
Du sitzt da im Kanu, paddelst vor dich hin bestaunst die Natur, die Felsen, die Voegel und kommst ins Traeumen. Die Nacht haben wir dann unter freiem Sternenhimmel verbracht,gestaerkt von einem Brai (Grillieren).
Am naechsten Morgen geht es bei Sonnenaufgang weiter, die arme noch muede vom Vortag, werden gleich gefordert!
Da kommt ne Flussschwelle, das Kanu vor uns bleibt in den Steinen haengen, Andrea und ich, sowie ein witeres Kanu,paddeln wie verrueckt, krachen aber unweigerlich in das feststeckende Kanu rein und schwubs ist unser Kanu mit Wasser gefuellt!Jetzt heisst es hoffen das die Wasserdichten Eimer mit Kamera etc. auch wirklich Wasserdicht sind! Ein Kanu koennen wir los schieben, doch unseres steckt unweigerlich fest. Da kommt dann auch schon Hilfe vom Kanuguide und er befreit uns von der misslichen lage. Vermisst werden drei Wasserflaschen und ein Flip Flop, wiedergefunden eine Wasserflasche. Nach zwei Stunden meint der Kanuguide, er haette den Flip Flop gefunden, auch die Eimer waren dicht, juppi! So bleibt von dem unglueck die Erinnerung, was zum lachen und ein eingeklemter Daumen zurueck!

Desert Camp

Erste Uebernachtig in der Wildniss. Von nun an uebernachten wir grundsaetzlich im Zelt, umgeben von wilden Tieren, wie dem Springbock, Gemsbock, Zebras, Strausse, Skorpionen, Spinnen und Stinktier.
Gerade die Insekten werden nicht von allen geschaetzt und ein kleiner aufschreckender Schrei hoeren wir immer mal wieder, vor allem zur Belustigung von unsern drei Herren. Ja die Gruppe ist groestenteils weiblich und man ist so zwischen 19 und 23 Jahre alt, bin also ein bisschen die Oma ;)
Das Essen ist super, Ed kocht fuer uns, wir helfen mit schneiden und ruesten. Es stellt sich aber bald heraus das dies nicht so einfach ist. Ed hat da ganz bestimmte Vorstellungen. So werden zum Beispiel Tomaten fuer Saucen gewuerfelt, fuer Sandwiches in duennen Scheiben geschnitten und fuer den Salat in Schnitzchen geteilt. Was bis zum letzen Tag nicht alle verstanden haben und immer wieder fuer einen Lacher sorgte.

Sossusvlei & Swakopmund

In der Wuesti geht ein Wind, so sind auch die unglaublichen Sandduenen entstanden. Der Wind hat den Sand von der Kueste bis ins Landesinnere geweht, wo es zu diesen unglaublich schoenen roten Duenen anhaeufte.
In Swakopmund ist dann Action angesagt! Am morgen stuerze ich mich aus dem Flugzeug und wir feiern unsere Wagmutigkeit mit den Skydivern in der Wueste. Unglaublich das Erlebnis, wuerde jederzeit wieder springen! Am Nachmittag fahr ich mit Andrea auf Quads durch die Wueste. Schaffe es, dass ich zwei mal im Sand stecken bleibe und dem Quad Guide eine ordentliche Portion Sand anspritze, als er mir half mich zu befreien, uuups...

Weiter geht die Reise, wir besuchen eine riesige Seeloewen Kolonie, puuh das stinkt! Und schauen uns die Wandmalerei White Lady beim Brandenberg an, die in Wirklichkeit ein Mann darstellt.
Fasziniert hat mich das diese Vor Christus, gemalten Zeichnungen, sehr gut erhalten sind und so detaills getreu gemalt werden konnten.

Etosha

Ich sehe Giraffen, Zebras, unendlich viele Antilopen, Elefanten, grosse und kleine Voegel, lerne viel neues ueber diese Tiere und lasse mich von den Eindruecken verzaubern. Wir werden zeugen eines Nashornkampfs, zwischen zwei Maennchen und ganz am ende entdecken wir dann noch zwei Loewinnen bei einem Wasserloch.
Am Abend sitzen wir gemuetlich beisammen und lauschen den Tiergeraeuschen, reden ueber dies und das. Da ruft Audun, ein Norweger aus unserer Gruppe nach Ed! Was ist los? Er ruft und sagt, da sei eine Schlange im WC! Da werden wir neugierig und machen uns auf zu den Toiletten. Ed geht vor und wirft einen Blick in die Wckabine, wow schnell schliesst er die Tuere wieder und sagt aufgeregt, es sei eine Kobra! Auden wollte nichts ahnend auf die Toilette, schloss die Tuer setzte sich hin und dann hoert er etwas zischen, was er sieht verschlaegt ihm den Atem! Er bedeckt die Schlange mit WC Papier versucht so schnell wie moeglich die Tuer aufzuschliessen und verlaesst rennend die Toilette!
Unterdessen sind die Wachen vom Camp auch schon da. Die Kobra hat sich nun hinter der WC Schuessel versteckt und liegt ruhig da, so dass wir alle einen Blick auf sie werfen koennen. Danach wird die Kobra gefangen und auserhalb des Camps wieder freigelassen. Audan hat den schock seines Lebens und ging von da an nur noch mit Taschenlampe und geschlossenen Schuhen aufs Klo.

BOTSWANA

Okavango Delta

Ein riesiges Flussdelta das einfach im Sand versickert und nie im Meer ankommt!
Wir steigen in die Mokoros (kleine Schiffe) und lassen uns von den lokalen Guides durch das Delta gondeln. Sie erklaeren uns die Pflanzen, Baeume und Tiere. Ich sitze da im Mokoro geniesse die fahrt und vom Schilff springt immer mal wieder ein kleiner Frosch oder ein, zwei Spinnen ins Boot. Was wir alle hier sehen moechten sind die Flusspferde, bin gespannt ob wir sie sehen.
Unser Camp liegt auf einer Insel im Delta, ohne Zaun! Rund um uns herum gibt es also Affen, Loewen, Elefanten die auch das Camp besuchen koennten.
Man zeigt uns das Klo, wobei wir auch schon eine Warzenschweinfamilie bei ihrem Spaziergang stoeren. Das Wc ist ein Loch in der Erde, das wir fuellen und unser Geschaeft mit einer Schaufel voll Erde bedecken.
Mitten im Busch feiern wir dann den Geburtstag von Tuva, 21. Wir haben Baloene aufgehaengt, Partyhuete auf dem Kopf und spielen Weinpingpong. Es gibt Lollis und andere Suessigkeiten, ich fuehle mich wieder in meine Kindheit zurueck versezt :)
Wir haben richtig viel zu lachen und feiern den ganzen Nachmittag.
Dann haben wir eine weitere fahrt mit den Mokoros und endlich, nachdem wir die Flusspferde schon einige male gehoert haben, sehen wir diese im Wasser waten!
Am Abend beim Lagerfeuer, gibt es dann noch eine Tanz und Musik Vorfuehrung, wo wir dann auch gleich mittanzen! Macht richtig viel Spass! Zum Schluss wollten sie auch von uns ein Lied hoeren, die Norweger sangen uns alle Voegel sind schon da im Kanon und selbstverstaendlich auf norwegisch vor und dann waren Andrea und ich an der Reihe. Wir sangen doert aehne am Bergli, und motiviertten unsere zuhoerer beim Holeloledulidu mitzusingen, da unsere Stimmen nicht sooo ueberzeugend waren:)

Auf der Rueckreise, aus dem Delta sahen wir dan noch die Krokodile beim Sonnenbaden und waren froh das wir kein Bad genommen haben.

Ein ganz klares Highlight meiner Reise!

ZIMBABWE

Victoria Falls

Ja, Zimbabwe hat sicher die schlechteren Strassen, weniger Komfort, eine sehr hohe Arbeitslosigkeitn(ca. 90%) und doch ganz viel Charme.
Beim ersten Nachtessen hatten wir Besuch einer Tanzgruppe und ich und Auden wurden aufgefordert mitzutanzen. Ich kam mir neben der Afrikanerin ganz ungelenk vor, doch von meinen Mitreisenden bekam ich viele Komplimente, was mich sehr erstaunte und auch freute.
Am naechsten Morgen ging ich dann zu einem Elefantenritt. Mein Elefant war erst 15 jahre junges maennchen, doch ein ganz gemuetlicher. Der Ritt war rucklig, seine Haut ganz rauh und er ganz hungrig.
Ein paar erstaunliche Dinge ueber Elefantenmist:
-Sie verdauen nur ca. 60%, es bleibt also im Elefantenmist noch viel nahrhaftes uebrig fuer Affen oder Paviane.
-Mann kann Elefantenmist trocknen und als Fackel benuetzen, hilft auch gegen Muecken.
-Gewisse Leute im Busch brauen sich daraus einen Tee, gegen Bauchschmerzen.
Elefanten wachsen ihr ganzes leben und haben sechs Zahnwechsel!

Am Nachmittag bin ich dann mit Andrea in die Schlucht gesprungen! George swing, 72 Meter in die Tiefe und 90 Meter Schwingen! Da blieb mir erst mal die Luft weg und dann hab ich geschrien vor vergnuegen.

Weiter ging es zu den eindruecklichen Victoria Faellen. Wir wurden gewarnt das wir nass werden, doch jedoch sooo nass! Im Moment ist Regenzeit und die Faelle haben sehr viel Wasser, was es unglaublich schoen und nass macht. Die Wassertropfenwolke sieht man schon von weitem und die Regenboegen. Gluecklicherweise war es ein heisser, sonniger Tag und unser spaziergang entlang des Wasserfalls war so umwerfend das es egal war ob wir nun nass wurden oder nicht.

Als ich meine Postkarten zur Post brachte, kosteten mich die Briefmarken 1.70 Dollar. Ich bezahlte mit 2 Dollar, zuerst suchte sie in allen moeglichen Kaestchen nach Rueckgeld und dann gab sie mir einen Kugelschreiber. Ich fragte ob ich was unterschreiben muesse und sie meinte, nein das sei mein Wechselgeld! :)
In Zimbabwe haben sie keine eigene Waehrung mehr, das heisst sie akzeptieren US Dollars, SA Rand oder Botswana Pulars. Dementsprechend bekommt man auch Rueckgeld, ich bezahle in Dollar und erhalte Dollars und Rand zurueck oder nur Rand. Ist auf jedenfall schwierig zu sagen ob man das richtige Wechselgeld erhalten hat. Hatte aber nie das Gefuehl das ich reingelegt wurde.
Interessant ist das sie dir an jeder Ecke das alte, nun wertlose Geld als Souvenier verkaufen moechten!

Nashorngamedrive

Mit Ian dem Nashornguide, machten wir uns auf die Suche nach seinen Lieblingen. Er erzaehlte uns viel ueber die Nashoerner und wie bedroht sie sind. Es besteht die akkute gefahr das sie aussterben werden, da ihre Hoerner immer noch wertvoller sind als Diamanten. Was eine Tragoedie ist!
Wir waren schon auf dem Rueckweg und haben gedacht das wir leider keine Nashoerner zu Fuss und ganz aus der naehe sehen werden und da entdecken wir sie.
Zwei junge Bullen sind gemuetlich am grasen, wir koennen einen Freudenschrei nur ganz knapp unterdruecken, wir wollen sie ja nicht erschrecken und springen vom Wagen. Zu Fuss naehern wir uns den grossen Tieren und sind dann nur noch ca. 6 Meter von ihnen entfernt. Das ist ein unglaubliches Bauchkribbeln, normalerweise sind sie ganz friedlich, doch es sind wilde Tiere und man weiss nie wie sie reagieren.
Das war ein Abschied!! Da vergassen wir die Strapazen der holprigen Fahrt, die striemen der vorbeifliegenden Aeste, die Dornen in unsern Kleidern und all das kriechende und fliegende Kleingetier.

SUEDAFRIKA

Der Suedafrikanische Zoll wollte unsern Truck kontrollieren und schickte drei Zollbeamte. Die sahen jedoch nur 14 junge Damen, wollten anstelle von unserm Gepaeck kontrollieren, lieber ein bisschen mit uns flirten und fragten nach Telefonnummern und gingen sogar so weit das sie eine Norwegerin bei der Hand nahmen! Ed wurde richtig sauer konnte jedoch nicht viel tun, da sie sonst ihm vielleicht Probleme machen wuerden, wenn er das naechste mal die Grenze ueberquert. Doch nach einer weile zogen die Zollbeamten wieder ab und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Johannesburg

Der Kreis schliesst sich und ich bin wieder in Johannesburg mit einem Rucksack voller Erfahrungen und vielen neuen Freunden und dem Ausblick auf weitere Abenteuer in MADAGAKAR!


Viel Spass beim anschauen der Bilder!

Ursi

Sonntag, 17. Februar 2013

Von Durban nach Kapstadt

Meine Abenteuer

Am 21.Januar bin ich los, hab das Backpackers verlassen und fuhr mit dem BazBus durchs Land. Mein erster Stop war in Mthahta, wo ich die Chance hatte einen Markt der Einheimischen mit traditionellen Kleidern, Koerben und traditioneller Medizin zu besuchen.
Es war sehr eindruecklich da dieser Ort normalerweise von Weissen nicht besucht wird und ich war dankbar das ich mit einem Einheimischen da war.

Nach einer langen beschwerlichen Fahrt ueber holper Strassen und einer Autopanne kurz vor dem Ziel, so das wir den letzten Kilometer mitsamt Rucksack gewandert sind, in Bulungula an.
Das ist ein kleiner Ort, wo man im Backpacker mit den Einheimischen Xosavolk zusammenlebt. Ich unternahm Strandspaziergaenge, ritt durch die Huegel oder sass am Feuer und lauschte den Trommeln oder einem Britney Spears Song gesungen und auf der Gittarre begleitet von einem andern Backpacker... =)
Ich probierte das lokale Milo Bier, mit der Warnung: Don't drink and walk on the street, you might be killed!

Am Tag meiner Abreise, stand ich mit drei Maedels um 6 Uhr morgens, im Regen an der Strasse und wartete auf den Minibus. Der wollte jedoch nicht kommen, gluecklicherweise fuhr ein Pickup vorbei und wir fragten ihn nach dem Minibus, er meinte nur das dieser sehr wahrscheindlich bei diesem Wetter nicht komme. Na das ist ja nett!
Freundlicherweise nahm er uns dann mit und wir waren viel schneller am Ziel als gedacht.
Durch den Regen hat sich die Strasse in einen riesigen Matsch verwandelt und wir wurden hinten auf der Ladeflaeche so richtig durchgeschuettelt!

Cintsa hiess mein naechster Stop.
Strand, Bier und eine klare Vollmondnacht...
... ach ja und eine Schlange,zzzzzzz!

In Hogsback war dann Wandern angesagt! Von Wasserfall zu Wasserfall kaempfte ich mich druchs Dickicht! Da war noch der Big Tree, ein riesiger alter Baum. Eigentlich wollt ich den umarmen, bringt Glueck, doch da haben die einfach einen Hag um den Baum gebaut, unglaublich!
In den fruehen Morgenstunden erkletterte ich noch das 15m hohe Baumhaus und beobachtete die Mangoaffen beim Fruehsport und ich sah die Papageien ausfliegen.
In der Nacht beim warmen Feuer sitzend, sagte man mir die Feen seien unterwegs, sie blinkten im Garten wie Gluehwuermchen, na so ein Zufall! =)

Und da war ich in der Stadt Port Elizabeth!
Sommer, Sonne, Sonnenschein...
Es war richtig heiss und ich stand in der prallen Sonne und verkaufte second Hand Kleider zu Spottpreisen im Township. Ihr fragt euch vielleicht wie ich dazu kam! Und nein ich hab nicht all mein Geld ausgegeben und musste meine Kleider verkaufen! Ich hatte die Chance ein deutsches Township Projekt zu besuchen und konnte gleich mithelfen. Die Kleider sind von internationalen Studenten, die diese nicht mehr mit nach Hause nehmen wollen und das Geld das zusammen kommt, fliesst in das Projekt fuer die Kinder!

Zufaelliger weise war an diesem Wochenende das viertel Final des Africa Cup in Port Elizabeth und im Hostel schenkten sie mir ein Freiticket. So kam es das ich eines der neuen suedafrikanischen Stadien von Innen sah und mit Gahna mitfieberte! 2:0 fuer Gahna, gegen Cape Verde.
Es war eine kunterbunte, froehliche Stimmung, war wirklich ein toller Abend!

In Wilderness hab ich den Fluss mit dem Kanu durchpadelt und hab einen wunderschoenen Sonnenuntergang miterlebt!
Schon gings weiter nach Oudtshorn. Die Reise von Wilderness nach Outshorn war wie eine Reise durch verschiedene Welten!
Der Start war gruen und total verwildert, dann ging es hinauf in die Berge und die Felder wurden gelb und es weideten Schafe. In Oudtshorn hatte es unendliche Steppenfelder mit riesigen Straussenherden.
Nachdem ich durch die Grotten geklettert bin, fuehrte mich mein Weg eine Passstrasse hinauf bis zum hoechsten Punkt, wo einem eine Atemberaubendes Panorama erwartete! Auf der andern Seite war eine Schlucht, die man dann auch durchfaert und die unglaublichen Steinstruckruren bewundern kann.
Die Nacht war so klar, die Region so dunkel das der Himmel nur so glitzerte! Unglaublich wie viele Sternen das waren!

Dann hab ich ihn erreicht den suedlichsten Punkt von Afrika!!!
Der indische Ozean kuesst den Atlantik! Click ein Foto und weiter gehts... :)

Stellenbosch ist ein unglaublich schoener Ort, all die alten weissen Haeuser und viel Gruen. Rundherum hat es Weingueter und es ist so richtig was los dank den vielen Studenten.
Nach dem ausgiebigen Weindegustieren, war ich dann in Partystimmung und wir fanden ein Pub mit live Musik!

In Kapstadt ging es gleich mit feiern weiter: am Valentinstag, wurde ich beim Speeddating zur Miss Charming des Backpackers gewaehlt und tanzte dann die ganze Nacht...
Aber es gibt natuerlich noch viel mehr zu sehen hier als das Nachtleben. Der alles ueberragende Table Mountain, dann die Straende, ich war auch schon im Museum. Das District 6 Museum zeigt, wie es sich gelebt hat als die Apartheit anfieng. Wie die Schwarzen einfach aus ihren Haesern ausziehn mussten weil das nun ein Weisses Quartier war oder wie es nur noch getrennte Spitaeler gab. 10 Betten fuer Weisse und 10 Betten fuer Schwarze, man bedenke das es ja viel mehr Schwarze im Land hatte als weisse!

Morgen gehts dann, nach Cape Point und zu den Pinguinen! Da freu ich mich riesig drauf!

Hoffe ich hab euch nicht allzu sehr gelangweilt! Mir geht es blendend, hab meinen Look etwas veraendert und werde bald durch Namibia, Botswana und Simbabwe reisen.

Hab euch lieb!

Ursi

Von Durban nach Kapstadt ">



Dienstag, 15. Januar 2013

Silvester

In der Silvesternacht haben Liv und ich eines dieser Chinesischen Glueckslichter steigen lassen, aus unerklaerlichen Gruenden wollte es nicht richtig fliegen, als es sich dann doch zum Himmel erhob verfing es sich in den Stromkabeln und gieng elend zu grunde, ich sag da nur die verflixte 13!
Das kann ja noch heiter werden, zum Glueck bin ich nicht aberglaeubisch! =)


Blue Sky Mining Backpackers


Ich moechte einige Eindruecke die ich hier im Backpackers gesammelt habe mit euch teilen.
Es arbeiten hier folgende Personen, Barrett der Chef der hier in Warner Beach aufgewachsen ist und seine Freundin eine deutsche Zugewanderte. In der Kueche arbeiten Zulu Frauen und eine Inderin, die Zimmermaedchen ebenfalls Zulus und zwei Zulu Maenner die im Garten arbeiten und kleinere Reparaturarbeiten erledigen.

Ganz nette Menschen die hier fuer sage und schreibe 1.-CHF die Stunde arbeiten! unglaublich, denn wenn ich die Kosten fuer meinen Zeltplatz und das Essen zusammen rechne, bekomme ich mehr als Sie an einem Tag!
Wenn dann am Abend in der Kueche die Kasse nicht stimmt, wird Ihnen dann dies noch vom Lohn abgezogen, sowie auch wenn es Scherben gibt.Was ich finde kann ja mal passieren.
Meine Erfahrung hier ist, dass es ganz ehrliche Menschen sind, wenn es naemlich zu viel Geld in der Kasse hat, wird das so notiert und nicht als Trinkgeld eingesteckt.
Allgemein ist das Geld schon eher knapp und die Besitzer nehmen sich nicht viel raus und leben ganz einfach in einer kleinen Holzhuette auf dem Grundstueck mit einer Aussendusche.

Gestern war ich mit dem Minibus unterwegs und der kostet umgerechtet Chf 1.-, die Mitarbeiter nehmen meist 2 Minibusse fuer Ihren nach Hauseweg, das heisst Sie arbeiten 2 Stunden um nur den Nachhauseweg bezahlen zu koennen!
Das finde ich dann schon schockierend, doch niemand beklagt sich! Sie sind gluecklich ueberhaupt eine Arbeit zu haben.

In der Kueche wird auch 8-10 Stunden ohne Pause durchgearbeitet, da hilft einem dann Kaffe der heimlich getrunken wird um durchzuhalten. Aber ich war erstaunt wie schnell ich mich daran gewoehnt habe meine 8 Stunden am Stueck durchzuarbeiten. Danach gibts fuer mich meist nur eins, duschen und schlafen!
Abends ist dann immer der Chef in der Kueche, mit der Bierflasche in der Hand und einem dummen Spruch auf den Lippen. Um ca. 21.00 Uhr verzieht er sich und wir koennen in Ruhe zusammenraeumen.
Und doch muss ich sagen, bin ich froh das ich hier diese Erfahrung machen darf. Ich versuche Sie besser zu verstehen und sie koennen mich nicht verstehen. Das man ein halbes Jahr Reisen geht, 29 ist und keine Kinder hat und hier arbeitet ohne etwas zu verdienen, ganz kurrios...
So gibt es auch im Alltag viele Missverstaendnisse weil wir einfach unterschiedliche Ansichten haben.

So gibt es immer mal wieder was zu lachen:-)

Durban

In Durban lebt die groesste indische Population ausserhalb von Indien! Sie kamen durch die Englaender hierher fuer den Zuckerrohranbau.
So war ich im indischen Viertel in Durban und habe mir den Hare Krishna Tempel angeschaut. Ein Moench nahm sich lange Zeit um uns ueber ihre denkensweise aufzuklaeren. War ganz spannend!
Zum Abschluss assen wir im Tempelrestaurant ein leckeres veganes Essen.
Mit dem Minibuss ging es dann nach Durban, ja ich weiss das viele von diesem Transportmittel abraten. Doch die Neugier siegte!
Man sass eng aneinander gepfercht in den Reihen, 4 Personen pro Reihe egal ob dick oder duenn, die Musik war so laut das mir dannach die Ohren pfiffen und die Fahrweise etwas rupig.
Doch der Fahrpreis wurde uns korrekt verrechnet, und man brachte uns dahin wo wir wollten. Nur verstanden die zuerst nicht wo wir hin wollten, jeder spricht unter den Touristen vom Victoria Street Market. Also sagten wir , das wir da hin moechten, doch der hatte keine Ahnung wo das ist, ein Mann kam uns dann zu Hilfe und sagte ihm das wir zum Touristenmarkt wollen und da war dann alles klar. Ja und es war definitive ein Touristenmarkt und kein indischer wie so schoen beschrieben wird im Touristenfuehrer.

Die Stadt war ganz nett und von Quartier zu Qurtier sehr unterschiedlich laut, sauber und belebt.
Die Strandseite lud zu einem Spaziergang ein und so war dann auch schon ein spannender Tag wieder vorbei.


Bald geht es los und ich ziehe weiter richtung Sueden, freu mich riesig!


Warner Beach & Durban">

Freitag, 28. Dezember 2012

Angekommen in Suedafrika!

Meine ersten 15 Tage in Suedafrika

Nach einem problemlosen Flug bin ich in der 8 Millionen Stadt Johannesburg gelandet, wo man mich bereits erwartet und ich von Brigitta herzlich in Empfang genommen wurde.
Ich konnte bei einer Suedafrikanischen Familie wohnen, die mich gleich am ersten Abend mit Ihnen den Geburtstag eines Familienmitglied feiern liessen. Da hatte ich die Chance, mich mal so reinzuhoeren was die Suedafrikaner so bewegt. Man bekommt dann mit, dass das mit den Schwarzen und Weissen leider immer noch ein angespanntes, nicht ganz einfaches Verhaeltnis ist.
Ansonsten sind die Autobahngebuehren zu hoch, die Strassen dreckig und es sei unglaublich das man jetzt die Plastikbeutel im Supermarkt bezahlen muss!
Es war ein sehr gemuetlicher, lustiger und unterhaltsamer Abend.

Was mich am meisten fasziniert hat an der Stadt johannesburg ist das es immer wieder riesige Gruenflaechen gibt zwischen den Quartieren! So hatte ich eher selten das Gefuehl in einer Grossstadt zu sein.

In meinen ersten Tagen erkundete ich Pretoria, die Regierungsstadt, Ausfluege ins Gruene, mit enormem Weitblick auf gruene Wiesen und Huegel und im Casino/Shopping Center, welches eine italienische Stadt immitierte. Das erstaunliche war das hier also unter anderm auch schwarze Omas am Automaten sassen, der ihre Rand (Suedafrikanische Waehrung) frass.

Mal war ich noch im Zoo, da konnte man mit einer winzigen, klapprigen Gondel zu einem Aussichtspunkt hochfahren, das war lustig!

Ansonsten hat man hier eigentlich jeden komfort und ich fuehle mich wohl hier!

Drakensberge

Das einmalige Gebirge mit den Bergen ohne Spitz, es gibt also kein Gipfelkreuz, hat es mir sofort angetan! Da konnte ich mich nicht sattsehen an der gruenen Landschaft, bis dann, nach anstrengender Kletterpartie zum hoechsten Punkt mit der tollen Aussicht, sich Wolken aufzogen und ich von der einzigartigen Aussicht auf das Amphitheater ausser einer weissen Wand nichts sah. Ich war danach auch beim 2 hoechsten Wasserfall der Welt und konnte einfach den Ursprungsbach erkennen, aber hei: ich war da!! =)


Backpacker

Jetzt ist fertig relaxt, ich arbeite 8 Stunden am Tag, meist ohne Pause, 5 Tage die Woche und dies alles fuer drei mal taeglich eine Mahlzeit und ein Zelt zum schlafen.
Aber ich schlafe mit dem Meeresrauschen ein und wache mit den Voegeln auf und das Essen ist spitze. Abkuehlung gibts im Pool und Abwechslung bringen die Touristen.
Meine Arbeit geht von abwaschen, ueber gaertnern bis zur Zimmerreinigung, was gerade so anfaellt. Die Zeit vergeht oft schnell und ich geniesse dann meine Freie Zeit mit lesen, blog schreiben (endlich:)) oder einem feinen "Savanna dry", das ist ein Cider.

Mit mir ist hier noch Liv, aus Deutschland die ebenfalls hier fuer eine Zeit arbeitet. Sie hat mich hier eingefuehrt, was echt super was und so koennen wir auch meist zusammen essen oder mal was unternehmen.

So wie ihr seht es geht mir blendend, bin bei bester Gesundheit und schwize hier froehlich vor mich hin, bei ca. 30 Grad und einer leichten Brise, Abends gibts dann manchmal eine Naturdusche, doch dieser Regen ist ein Segen...

Schauen wir mal was das neue Jahr so bringt!
Fotos hier:

Welcome in South Africa

Dienstag, 4. Dezember 2012

Sit miner letschte grosse Reis isch scho wieder viel Zit vergange, ich han z Arosa dr Gigi kenneglehrt, han dörfe d Schönheit vo Skandinavie entdecke. Zrug i dr Schwiz, hets mi wieder in d Berge zoge und i han uf dr Alp glehrt Geisse mälche.
De bin ich in dr sicilianische Sunne go italienisch lehre und han mich in Locarno nieder glo.
Während däm hani Zit gfunde zum in Wien go Rieserad fahre, in Brasilie mir Zöpfli lo flächte, der östrichisch Jägermeister z probiere, es Erinnerigsföteli vom Manneken Pis z schiesse und s Nessi im Loch go sueche.
Zrugg im Tessin han ich ä neui Useforderig a dr Rezeption vom Hotel Luna a gnoh, aber die Saison isch super schnell verbi gsi und i han mini siebe Sache in Chiste packt und bin wieder dehei in Gelterchinde.

Letscht Wuche bin ich in Granada mini Reisendi Kollegin d Katharina go bsueche und han die aarabischi Vergangeheit vo Spanie entdeckt. Mir hei eus bim Hamam lo verwöhne und i han dörfe die unglaublichi Schönheit vo dr Alhambra uf mi lo wirke.

Wieder dehei han i mi riesig gfreut wo di wissi Pracht, lisli vom Himmel grislet isch.
I bin so glücklich das i doch no chli Schnee und Winter han, bevor s de losgoht am 12.12.12!


Entdeckungsreise II

S Flugi bringt mi uf Johannesburg, dört foht mis Afrikaabentür a. Ich wirde witer südlich Reise und de am 24.12.12 in Durban ime Hostel am Strand für en Monet schaffe.
Nochher gohts witer richtig Oudtshoorn, Stellenbosch und Kapstadt und de isch scho wieder en Monet verbi.
In Kapstadt wird ich mit "Drifters" uf e Tour durch Namibia, Botswana, Simbabwe und zrug nach Johannesburg go.
Am 20.03.13 wird ich mini Reis in Madagaskar fortsetze, do wird ich sehr wahrschiendlich zerst südlich reise, do das Gebiet de weniger vo dr Regezit betroffe isch. Mol luege was dört alles so uf mi zue chunt.

Am 03.06.13 bringt mi de dr Flieger wieder zrugg nach Europa und es isch plant das ich am 04.06.13 am 20.30h in Basel wird lande... =)

Jetzt bin ich voller Vorfreud und hoffe euch ab und zue vo mim Erläbte chöne z brichte.



Ursi

Bald gohts los...

Freitag, 24. Juli 2009

Eimol Dschungel und zrug

La Paz

Bolivie isch wuerkli gfoehrlich, es het vili,vili Bakterie im Aesse! Jo es het mi churz vor mim Dschungel - Tripp am Samstig, flach gleit. Dank Simi Magedarm - Chuegeli het sich mi Koerper obe und und vo de Bakterie befreit und nochher bin ich so mued gsi das ich fast 24 Stund gschlofe han. Allso nid so dr besti Start zum Bike.
Am Sunntig han ich mi scho extrem vil besser gfuehlt und han mich ufgmacht, nach Sorata. Am noechste morge in dr fruehi sind mir de au gstartet, mit em Chip si mir bis uf 4800m hoehi, hei en wahnsinnigi Ussichtgnosse und de isch es los gange! Ueber Stock und Stei si mir mit de Bikes dr Berg ab gsutteret. Das isch astraengender als me denkt und ich ha eifach mim Bike vertraut das es die Huerdene nimmt. Ich ha au die ganze 2 Taeg ohni Bruchlandig gmeisteret, doch mir hei scho es paar Stuerz mit blaue Flaecke gha.
Bim flache Bergufstrample han ich de scho gmerkt das mini Chraeft nid hundertprozentig do sind. Doch ich has dure zoge!
Noch zwei Taeg uf em Bike, het mi Hinter und mini Aerm zimmli weh do. Do sind doch 3 Taeg Bootsfahrt grad glaege cho :)
Gmuetlich si mir dr Fluss ab tueckerlet. Es isch grad Trochezit und das heisst das dr Fluss sehr nieder isch, so sind mir grad am Afang ueber d Stei gschliferet und fast us em Boot kippt! Bi Schwellene si mer ame chli nass worde, doch suscht si mir heil acho. Unterwegs hei mir es paar Affe, Flussschildchroete und huffe Mugge und Sandfloeh troffe.

Dschungel

Ich han mich de gege di turistischi Pampastur entschide und bi zu me Wildchatze - Projeckt. Die bruche Luet zum ihres Camp ufbaue. So han ich mitghulfe es Doppelbett z baue, ohni Strom!!! Das heisst saege und haemmere...
Dr Ort isch wunderschoen gsi, ueberall sind farbepraechtigi Schmetterling umegflatteret und de han ich erst no en Tukan gseh. Nach zwei Taeg bin ich de wieder zrug ind d Zivilisation. Dr Weg zrug isch einmalig gsi, zerst si mir 1 1/2 Stund gloffe eifach gradus, mit eme herrliche Panorama vo Wolke, Palme, Wiese und dr Sunneuntergang im Rugge. De aentlich isch es Auti vorbi gfahre, doch nei das het eus zwei huebsche ( D Maddy, ae Englaendere und i )nid woelle mitneh! Doch de isch en Laster cho und mir si ueber es Leiterli ufe kraxlet. Im Laster hets ae huffe Holz gha und es paar Cokablaetter - chauendi Maenner. So hei mir eus mued hi gsetzt und scho gli het en einmalige Staernehimmel ueber eus gfunklet! De bim Fluss acho, hei mir nomol en Marsch vo 15 Minute gha, de es Boot ueber dr Fluss und de si mir todmued is Bett gsunke!

Denn bin ich mit em Horrorbus vo 20 Stund zrug nach La Paz. D Fahrt saelber han ich gar nid so schlimm gfunde. Dummerwies bin ich in dr hinterste Reihe ghockt und dort holperets am meiste! De bin ich zerst 2 mol an en andere Platz verwiese worde, doch alles i dr hinterste Reihe! Links vo mir isch ae jungi Familie gsi mit 2 Chind. Dr Vater, Hanfvertrieber mit ere che Chappe und eme Hitlerchruez - Taetowierig uf em Handglaenk ( Ich nimme nid a das er wuerkli weiss was er doert fuer es Symbol zur schau treit), het doch tatsachlich sini Cheesfuess uspackt und zu mir uf mini Armlaehne gstellt, als oeps nid scho gnue gschweisselet haetti im Bus! Rechts vo mir han ich es naetts Maitli gha mit ihrem Hund, wo doch gern sini Nase zu mir uebere gstreckt het. Villicht daenket ihr es cha nid schlimmer cho, doch do tueschet ir euch. Die gueti Familie het ihrne Chinder keini Windle a gleit und so hei die naett an Bode pisst. So was choent jetzt das Dufterlaebnis no abrunde? Jo klar dr Vater wo allbot wieder eis kifft het. Bis in la Paz isch es de isig chalt worde, ich han gfrohre und bi doch de gluecklich gsi zum usstige.
Jetzt han ich en 14h Busfahrt nach Sucre vor mir, mol luege was es de vo doert z brichte git.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Canyon, Insle und scho bin ich in Bolivie!

Arequipa

In Arequipa hei mir dr zweittiefsti Canyon vo dr Welt. So han ich doch im Morgegraue ufgmacht um dae go besichtige. Z erst hei mir en Stopp gmacht um dr groesti Vogel vo de Ande z besichtige, dr Kondor. Das isch wuerkli ae riesigs Tier und we s de no fast ueber din Kopf fliegt isch das scho idruecklich!
Bi bruetender hitz si mir de 1300m in d tiefi gstige, dr Staub hets Atme fast unmoeglich gmacht, doch wit, wit unde hei mir euses Ziel vor Auge gha: ae Swimmingpool! Es isch wie e chlini Oase gsi doert unde, dur di goegrafisch lag hei si doert im Canyon so was wie es tropischs Mikroklima und es wachse Mangos, Fiege und Palme. Fruehner het doert ei Familie vo eim Fruchtbaum choene laebe, isch das nid wahnsinnig! Huet laengts leider nuemme und es het dur de Klimawechsel au vil weniger Fruecht.
Am naechte morge si mir mit Taschelampe los, damit mir nid in dr Hitz muend dr Berg uf laufe und so han ichs in stolze 2 1/2h gschafft gha! De hei mir eus de s Zmorge verdient gha.
Uebrigens die ganzi Tur han ich bi PeruSchweiz buecht und dr Chef doert isch au scho in dr Schwiz gsi und het mir "ewigi liebi" und "grueziwohl Frau Stirnimaa" vorgspielt. Das het doch grad Heimatgfuehl und es chrible im Buch usgloest. Soooo schoen! De si mir gmuetlich zaeme go zNacht esse und de het er de wieder uf "ewigi Liebi" agspielt, doch das Agebot han ich de fruendlich abglehnt.


Titikakasee, dr hoechsti befahreni See

Dur Zuefall han ich im Busbahnhof en lessigi Luzernere kenneglehrt und mit ihre bin ich de go dr Lago Titikaka entdecke.
Zerst vo dr Peruanische Site, wos si so Schilffinsle agleit hei um vor de Spanier z fluechte. Das si ganz lustigi Insle, zum Abschied hei si eus "Vamos a la playa" vorgsunge. Voll Turisteschrott!!, aber lustig.
De sind mir uf en groesseri Insle Amatani, hei noch eme chuechige Ufstig chraft tankt bi Inka Ruine. D Nacht hei mir bi ere indigene Familie verbrocht, Solarstrom fuer Liecht hei si gha, doch kocht het me immer no ueberem Fuer. I dr nacht hei mir de traditionelli Chleidig becho und sind an en Folkloreobe fuer Turis go tanze. Es isch lustig gsi , chli wie Fasnacht, und het warm geh. So uf 4000 m isch es naemmli zimmli chalt i dr Nacht! Uff em Heiwaeg han ich mi de Tatsaechlich no dr Fuessvertrampt! er isch grad ufs dopplete agschwulle, doch mit der richtige salbi han ich das schnell im Griff gha.
Bi dr noechste Insle hei mir de di strickende Maenner kenneglehrt und an ihrne Chappe cha me erkenne oeb si scho verhuerotet si. Do han ich nid schlaecht gstunt wievil aelteri Herre no solo si.


Isla del Sol, Sunneinsle in Bolivie

Mit eme luute woooouuu, hei mir d Grenze nach Bolivie ueberschritte. Natuerlich hei si de a dr Grenze ganz genau woelle wuesse oeb mir Gsund sind und kei Schweinegrippe ischleppe. Selbstverstaendlich han ich nie es Schnueppeli gha :-)
Die bolivianischi Site isch vil schoener und en Sunneuntergang ich saeg euch, eifach traumhaft! Im Mondschien sind mir de mit em Boetli zur andere Inselsitegfahre, frueh am Morge ufgstande und dr Sunneufgang gnosse. do stoht me wuerkli gern uf.

Jetzt bin ich in La Paz dr groeste Stadt vo Bolivie, eigentli isch das nuet fuer mi und doch faszinierts mi jede Tag me. Es isch chaotisch, stinkt nach Abgas und alles, wuerkli alles wird uf dr Stross verchauft. Bim Haexemaert gits sogar troechneti Lamababys vo abort und die bringe glueck we me es Huus baut.
Was dr scharm vo dr hoechste Stadt vo dr Welt usmacht isch das si zwuesch ere einmalige Bergwelt lit. D Hueser si do eifach in Fels baut und gsehnd oftmols isturtz gfoehrdet us! Sicher d haelfti vo ihne si nid vertigbaut und einigi si nume ei-Zimmer gross. Es het aber au einigi Hochhueser!
Do im Hostel hei vil Magedarm Problem, do mues me nomol meh ufpasse was me isst. Bis jetzt bin ich no verschohnt blibe!

Jetzt freu ich mi uf dr Dschungel, 2 Daeg Downhill bike und de 3 Taeg mit em Boot in Dschungel schiffe. Das wird abentuerlich :-)

Samstag, 27. Juni 2009

Peru

S Laebe

S Laebe do in Peru isch halt scho ganz anders... Es isch immer heikel so oepis in Wort z fasse, doch ich wag trotzdem en versuech. Es isch es arms und urtuemlichs Land, wenn de so dur d Gasse schlaenderisch ime chline Bergdorf und so en Blick dur d Huustuere wirfsch, denn gsesch eifach dr puri Lehmbode, es Fuer in dr Chochnische und ae waggelige Tisch. Doch dr Vortschritt isch au do vorhande denn ime Egge stoht dr Fehrnseh, wo dr ganz Tag lauft. Oder triffsch Buure uf em Feld, oder Wanderer mit de Esle. Jo si sind z Fuess unterwaegs oder hacke s Feld vo Hand, doch um dr Hals haengsts Radio. Also au do goht me nuem ohni Musig us em Huus.
Im allgemeine choeme mir d Luet do sehr froehlich und gsproechig vor, ae offeheit und doch ueberalles stolz uf ihr Land!

Santa Cruz Treck

4 Taeg durch di hohe die hohe Lage vo de Ande wandere. Uff ei site en Kampf um dr Suurstoff und uf die ander Site aes Gschaenk mit tuusige Bilder und Irdueck vo de Baerge, Schnee und Seeae. Jae ich ha 3 Naecht gfrohre, schlecht gschlofe und nid duscht. Do fuehlsch di wie es Stinktier, de gsehsch en See, weisch genau das er iisig chalt isch und doch springsch dri, bechunsch fast kei Luft wils so chalt isch und trotzdem gohts dr eifach scho vil besser nochher! Ich han en mega lessigi Gruppe gha und so hei mir die chalte oebe mit Spiel und Gschichte verzelle vo Erlaebtem gfuellt. Zrugg im Hostel nach ere laaange Duschi bin ich de wieder ich gsi! Dr Obe hei mir de gfiiret mit eme Fondue, das isch witzig gsi. Vor allem will unse Teckingfuehrer zum erste mol i sim laebe so gschmolzene Chees gaesse het. Sis Urteil: Scho chli ae komischi Sach, aber aessbar:)

De bin ich mit eme Bord Sandduene abgrutscht, mit eme chline Flugzueg ueber die mysterioese Linie im Sand gfloge und has Sunnefest vo de Inkas bsuecht.

Cusco, Peru

Jo jetzt bin ich do im Zentrum vo dr Gschicht vo de Inkas. Mit vil Muusig, Farbige Kostuem und Taenz sind si do dur d Stadt zoge. Interessant isch gsi, dr Wissi Maa stelle si immer mit ere lange Nase dar und ere Bierflaesche in dr Hand.
S Sunnefest isch me es Theater wo si de Goeter es Lama opfere fuer en gueti Ernt. Es isch sehr komerziell, haet grad so guet chonte dr Izug vo dr Kleopatra darstelle. Vor allem haend si d Sitzplaetz fuer 90 Doller verchauft, das isch eifach wahnsinnig! Grad wil jo das es Fest vo do isch und Iheimisch das nie und niemmer choene zahle! Me cha das Schauspiel aber vo de Huegel us ohni z zahle vo de Huegel us besichtige, zum Glueck. Es ischs Gaeld naemmli nid Wert.
Im grummel vo de Luet hei si mir de no mini Taesche ufgschnitte und mis Portmonnaie klaut. Doch ich ha nuet wuerkli wichtigs verlohre, Pass und Bankcharte si alli no do. 40 Soles (Fr. 13.--), mi Fahruswies, ID und Versicherigscharte si weg. En pensionierte Duetsche, het mir de umbedingt die 40 Soles woelle geh und mi zum z Nacht iglade. Wieder einisch han ich viel Glueck im Unglueck gha:)

Machu Picchu

Dr Hoehepunkt vo allne Perureisende! Mit em Zug, wo es schweinegaeld chostet und nur fuer Touris isch, bin ich zum Fuess vom Machu Picchu tuckerlet. D Ussicht mit em riessende Fluss un de Berge im Morgendliche Naebel isch scho herrlich. Unterwaegs hei mir dr Peruanerzug kreuzt, en normale Zug ohni Luxus, wie spannend waer das gsi mit de Iheimische e bitz z blaeudere bim fahre. Leider unmoeglich!
De han ich mich z Fuess die steile Traeppe zum Gipfel uf gmacht. Scho nach churzer Zit het en junge Peruaner mi begleitet und mir si Stock a bote. Noch eme wili het er de au umbedingt woelle mi Rucksaekli traege, so bin ich doch scho mit vil liechtere Schritt duruf. Es het sich de usegstellt das er Reisefuehrer isch und er het mir de die ganze Ruine vo de Inkas erklaert und zeigt. So bin ich gratis zu ere gfuehrte Tur cho, maengisch hets au Vorteil Frau z sieh.
Grad en Tag vorher han ich aber wieder mol en schlaechti Erfahrig mit eme Taxichauffeur gha, wo mir vil z vil Gaeld het woelle verlange. So hets ahlt immer beides.
Mis fazit vom Machu Picchu, sicher spannend doch nid mis Higlight vo Peru.

Samstag, 13. Juni 2009

Berg und Tal

Vilcabamba Ecuador

Ich saeg euch das isch en Traumhafte Ort, zmitz i de Berge. Mit em Zug bin ich vo Baños in Suede Tuckerlet, richtig Vilcabamba. Das isch fruehner mol en richtigi Dampflocki strecki gsi, wo me het doerfe uf em Dach mitfahre und die herrlichi Ussicht gniesse. Noch eme tragische Unfall het me dr Zug dur en Bus uf schiene usgwaechslet und me darf nuem ufs Dach. Doch das isch immer no es speziells Erlaebnis gsi das Tal entlang z fahre. Wos steil durab goht, fahrt me eifach ruckwaerts, wils fuer en Kurve z eng isch. Unde acho gseht me de d Nariz del diablo, en Berg wo d Form vo nere Tuefelsnase het.
In Vilcabamba acho han ich chli das gmuetliche Oertli gnosse und bi de uf en Wanderig gange. Zerst isch es ufe uf en Berg und de dr Bergkrete entlang, do han ich mich de frei gfuehlt mit ere unendliche ussicht und links und rechts isch es steil abwerts gange. Noch em Abstig, bin ich im ustroechnete Flussbett zrug glofe. Doisch grad s Gegeteil dr Fall gsi, ich han links und rechts Felswaend naeb mir gha und ghofft das do nuet obenabechunt. De fuehlsch di chli und dr Natur usglieferet. Es isch so herrlich d Natur z entdecke!

Peru

Nach ere Nacht und Tag im Bus bin ich in Peru bim Schaman acho. Dr ersti isch so betrunke gsi, das mir mit ihm uf kei fall hei woelle es Wiedergeburtsritual hei woelle mache. Doch doert obe in de Berge hei mir schnell en andere gfunde.
Mir hei eus de in so oepisem wie en Stall usgrueht und am 22.00h het de s Ritual agfange. Mit huffe Parfume und schuettle, gumpe, konzentriere hei mir euse Geist goeffnet und uns vom boese befreit, damit mir alles Guete hei choene empfange. Am schlimmste isch gsi wo mir hei muesse fluessige Tabak in d Nase ufe schnupfe, das het brennt wie d Sau! De het dr Meister mir mis Astro zeigt, mir hei an bewoelkte Himmel ufe gluegt und in dem Moment si d Wolke ufgrisse und ich han d Sterne gseh! Do het er gmeint das ich es langs gluecklichs Laebe wird ha, das isch doch toll!
Ich han mich irgendwie voll Energie gfuehlt, doch es isch schwierig gsi sich uf en Wunsch z konzentriere we me scho gluecklich und gsund isch. So bin ich hauptsaechlich dankbar gsi fuer ,dass das ichs so guet han. Han au an euch denkt und nur die beste Wuensch in d Nacht use gschickt.
S Geld isch fuer si bim Ritual sehr wichtig gsi, do han ich de ebe wieder die kulturelle Unterschied gmerkt. Peru isch ebe wieder es viel aermers Land, als Ecuador oder Kolumbie. Es isch wieder vil dreckiger und chaotischer.
Zrug zum Ritual, ipuderet und parfuemiert si mir de es paar Stuendli go schlofe. Im morgegraue hets de Rys und Mais mit eme uebersuesste Kaffi zum z Morge geh. De sind mir mit de Bestie zum See gritte. Yae de 2 stuendig Multierritt isch en tortur gsi! Am See acho haend mir witeri Ritual vorgnoh, wider Tabak gsnifft und den in ischalte See uns go reinige und de si mir doch nochher wie Neu gsi. Amel fast...
Nach witere 2 Stund uf em Muli Rugge han ich mich de uf jede Fall ueberhaupt nuem wie neu Gebore gfuehlt und ha fast nuem choene laufe wo ich abgstige bin!
Es isch uf jede Fall es eimaligs Erlaebnis gsi und ich fuehl mich vor allem dankbar fuer mis Glueck.
Jetzt bin ich in de Berge in Huaraz und in es paar Taeg wenn ich mich and d hoechi gwoehnt han mach ich mi uf, uff en 4 taegige Treck.
jup, bi euch wirds warm und ich gang in Winter....

Freitag, 29. Mai 2009

D Berge vo Ecuador

Cotopaxi

Zrug uf em Festland bin ich direkt in die hoche Berge. Ich bi uf dr Vulkan Cotopaxi kletteret, nei nid bis ganz ufe. bis ca. 4000m, erisch glaeb 5800m hoch und Schneebedeckt. ich bi eifach bis zur Schneegraenze gwanderet und es isch mir scho bitz d pusti wegbliebe. Durab bin ich de mit em Mountenbike, das isch lustig gsi! Wit obe im Himmel haen mir de no en Komoran, dr groesti Vogel vo de Ande gseh sini Kreise z zieh.

Quilotoa Loop

Das isch en Kratersee und wo ich de in 5 Stunde umwanderet han,isch strahlend Wetter gsi und ich han en einmaligi ussicht gnosse. Es isch scho speziell das de so hoech bisch und alli Berge um dich ume si gruen mit Blueme in allne Farbe. Jo dur dr Tag sich d Sunne superstark und doch goht immer en chalte wind. In dr Nacht han ich de gfroohre, trotz 3 Wulldeckene, brrr... Und die Iheimische Indianerfraue laufe eifach ime Rock mit Socke ume und hei nid chalt!
Ich due mich jetzt do in Baños in de warme Thermalbaeder ufwaerme!

Dienstag, 19. Mai 2009

Galapagos

Quito

D Hauptstadt vo Ecuador isch e Stadt wo mir mega guet gfalle het, ich ha de au fast e Wuche doert verbrocht. Stelled euch vor ich bin jetzt uf dr Suedhalbchugele, also alles chli verchehrti Welt :-)
Jup ich bi uf em equator gstande, ha au brav es tourri Foeteli gmacht, doch nochhher isch uf misterioesi art und wies mi Kamera verschwunde! Das heisst, kei Foeteli me uf em Internet. Dcoh wer Facebook het de gseht villicht de oepe die es foeteli vo me Mitreisende...

Galapagos

Ich saeg euch die Insle sind eifach en anderi Welt. Das me tier soo noech chan bestune und die eifach kei Angst vor eim hei isch einmalig. Vor allem han ich Seeleue, Schildchroet, Leguan, Fisch, Voegel ( mit blaue Fuess) und Haie gseh. taeglich en Schwumm im klare Wasser und en spaziergang uf ere andere Insle. vo dr Pflanzewaelt hei mir vor allem die riesige Kaktus gfalle. Uf unsem Schiff sind mir mit sensationellem Aesse verwoehnt worde und im allgemeine han ich en gueti Gruppe breicht. 7 Italiener, e Spanier und de ein vo Israel, Australie und ich "la nañia".
Mama mia, tuto bene :-)
Bim schnorchle han ich choene mit Seeleue und Haie, schwimme. I ha me respekt gha vor de Seeleue, will die hei mit eim woelle spiele und doch het me nie gwuesst wie wit si goi oder oeb ploetzlich s Alfa-Maenndli uftaucht. D Haie si meistens vil tiefer unde gschwumme und hei sich ueberhaupt nid fuer eim interessiert.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Ecuador...

Mi letschti Stopp in Kolumbie, isch San Augustin gsi. Es isch zimmli verregnet gsi und die archaeologische Statue vo de Urihwoner hei mi nid so choene fasziniere!
So bin ich de schneller als plant witerzoge. Das isch de mi ni schlimmsti Busfahrt worde bis jetzt. Stelled euch en Chieswaeg in de Alpe vor, vom Raege usgwaesche mit riese Loecher, so en Weg wo nume dr Senn erlaubnis het zum befahre mit sim Toyota. Ok, so en Weg bin ich 6 Stund lang mit durchschnittlich 20km/h dehi gholperet. Jo do heschs gfuehl das de nie me achunsch! Me cha nid laese und schlofe scho gar nid, so gege aendi hesch de no ae volli Blose! acho und de grad in noechsti Bus, pure Luxus! Mit Beistuetzi und eme WC...

Nach ECUADOR!

Do fahrsch mit em Bus dur d Ande und bisch eifach fasziniert vo dr Natur!
Acho bin ich in Otovalo, das isch bekannt fuer si Maert. Ich han nid choene wiederstoh und han mir ein schoene, farbige, gstrickte Pulli kauft. Fuer sagehafti 9 Doller. Ich bi au dur dr Fleischmaert gloffe, hmm das isch wie biologieunterricht! Es het ganzi Daerm, Laebere, Lunge und Schweinschoepf. Do han ich mi Mage scho chli muese beherrsche.Vor allem isch mir de dr appetit vergange wo si direkt naeb em grupfte Huehn, Schoggifruecht a bote hei!
Uf mim Spaziergang bin ich zu me Fluss und Bergsee cho. Das isch scho no speziell do isch doch ein mit em Auto zum Fluss gfahre um doert d Woesch z waesche! Es Auti het me, aber kei Woeschmaschine. Am ganze Seeufer sind si flissig am waesche gsi und d Chinder am bade.

Montag, 27. April 2009

Kolumbie, Kolumbie....

Tripp zur Ciudad Perdida
( Verlohreni Stadt)

Mit voller Energie han ich mi mit 7 Reisende uf d "Suechi" nach dere Stadt gmacht. Si litt in de Berge vo Kolumbie versteckt. Dr Weg fuehrt ueber Stock und Stei, wie durch Fluess und chlaeter Partie. Am dritte Tag si mir de unde an ere laaange Staege acho, 1200 Stufe sind z ueberwinde bis me in dr verlohrene Stadt achunt. usser Atem hei mir de au das letschte Hinderniss ueberwunde und si gluecklich obe a cho. Mir hei ame nid schlecht gstunt wie lichtfuessig di indianisch Bevoelkerig dur die Weg ghuscht si. Villicht litt ihres Gheimnis do drin, das si dr lieb lang Tag Kokablaetter duend chaue! Das git nach ihrer Tratition Chraft. Uf eme verschlungene WEg het uns en Kokainbuur zeigt wie me us dene Blaetter cha Kokain gewuenne. Isch nid ganz legal, doch er laebt vil besser vom Tourismus als vom Kokainverchauf, das isch doch scho mol oepis.
Erholt hei mir uns bim Bade im chuehle Fluss, eifach herrlich und in dr Nacht hei mir in Haengematte gschlofe. Mir hei meistens ca. 10 Stund schlof gha, wil so ohni elektrizitaet chasch nuem vil sinnvolls mache usser go schlofe... wie abhaengig mir au sind vom Strom!
Es paar wilde Tier bin ich de au no begegnet, ae giftigi riese Spinne, es Skorpion und zu mim Schrecke ae Schlange direkt vor mine Fuess. Ich han mich ganz langsam zrug zoge und de en riese Satz gno und si isch naetterwies ganz ruehig ligge bliebe.

Mued und gluecklich bin ich de wieder zrug in d Zivilisation und mich am Strand vom Tayrona Park go erhole. Es isch wunderschoen doerte, tuerkises Wasser und wisse Strand.

De bin ich witer zoge ins Landesinnere. Dr Bus isch irgendwie ueberfohrderet gsi mit dere lange Strecki und het beschlosse afo z brenne! So hei mir fluchtartig dr Bus verloh! S Schicksal het de woelle s Fuer loesche, es isch de naemmli in stroeme cho regne. Dr Fuerloescher het total verseit. So sind mir de noch eme Gwaltsame befreiigsakt vo eusem Gepaeck, im Raege gstande und hei zue gluegt wie euse Bus usbrennt. Naetterwies het eus de dr noechsti Bus asyl geh und mir hei unsi Reis choene fortsetze. In Villa de Leyva, eme vertraemte Kolonialstaedtli han ich es chlises Velotuerli gmacht und bi de witer nach Bogota.

Bogota

Do in dr Hauptstadt bin ich im e mega lessige Hostel und ha sit langem wieder mol es Museum bsuecht :-)
Kolumbie isch einzigartig, d Mensche so offe und liebenswert und au d infrastruktur wo si hei isch eini vo de beste wo ich bis jetzt uf miner Reis a troffe han. Leider isch es eifach so das es Menschelaebe do nid so vil Wert het und das Militaer, Polizei und was es suscht no so git nid umbedingt zaemme schaffe! Gseh duen ich das eigentli nid, doch wenn de mit Kolumbianer schwaezisch erfahrsch das recht schnell.

Soo, bis zum noechste mol....

Kolumbien II

Sonntag, 12. April 2009

Vo Panama nach Kolumbie

Panama City

Grad am erste Tag si mir, d Katharina und i go dr Panama - Kanal go besichtige. Irgendwie gseht er recht chli us und doch choeme riesigi Schiff dure. Lustig isch so es grosses Chruezfahrtschiff gsi, mit allne Oemis und Oepis druf wo uns herzlich zuegwunke hei. Zum baue vom Kanal hei si en Zuglinie baut und do ich als Zugfahrerin, s reise im Zug sooo vermisse hei mir di eistuendigi Zugfahrt vo Panama nach Colon umbedingt woelle mache. Hmmm, jetzt isch es so das mir doch scho chli s Latinamerikanische Zitgfuehl a gnoh hei und so hei mir em Zug grad no choene winke. Dae isch naemmli puenktli wie es schwiezer Uehrli am 7.15 h abgfahre. Bim zwoite Versuech hets de klappt und mir hei d Fahrt dem schoene Kanal entlang mit Dschungeliblick in volle zueg gnosse.


Segeltour

Voller Vorfreud und eme chrible im Buch han ich in Miramar bekanntschaft gmacht mit em Kaeptem und sim Schiffli und mine 7 Mitreisenede. Mit eim Tag verspoetig, us Ichauftechnische Gruend vo Laebensmittel, si mir de in Seegstoche. Uesch, do het doch mi Mage rebelliert! gli han ich de technick dus gha das ich, wenn ich wahrend dr fahrt schlof, vil weniger Problem han. Nach unendliche 4h si mir de in dr Karibik bi ere Trauminsle a cho und schnell si d strapaze vo dr fahrt vergaesse gsi. Bim schnorchle het d Kollegin de au en chline Hai gseh, das git eim de doch chli es mulmigs Gfuehl und doch bin ich meistens zwei mol am Tag go schwimme. Es isch eifach herrlich i dem tuerkise Wasser...
Ei mol hei mirs au mit fische probiert, doch trotz grossem Isatz hei mir nur 2 Fisch gfange. Dr Best isch gsi das de eine sich wieder ind Freiheit grettet het. Nei bi mir isch keine an dr Angle ghange.
Mini idruecklichste Bilder si unvergaesslichi Sunneuntergaeng, en Bsuech in eme Indio - Dorf, wo si uns begafft hei und mir si, isch mir es bitz schreg ine cho und ae Gruppe vo Delfin wo mit eusem Boot es Wettrenne gmacht het.

Glucklich in Kolumbie

Jetzt bin ich wieder uf Festland und nach es paar ruehige Tag in dr antike Stadt Kolumbie fuehl ich mi wieder top fit. Ueber Ostere gits do super fester und d Stimmig isch so froehlich und eimalig bunt. Huet han ich ime chline Vulkan es Schlammbad mit Massage gno und han mich richtig verwoehne lo.
Jetzt fuehl ich mich wie neu und gang in ere wuechige Wanderig go di verlohreni Stadt entdecke.
Kuessli Ursi

Ps. Ich han sogar Eierduetsche gmacht an Ostere :-) Mit em Sam eme andere Schwiezer, er isch dr Ex-Schlagzueger vo QL. Aber fehle duet mir wuerkli dr Schoggiosterhaas, sniff....

Kolumbien / Segeln

Mittwoch, 25. März 2009

Verschidenes

Coca Cola

Wuessed ir woher de Name chunt? Das chunt vo dr urspruengliche Rezeptur, vo Coca = Kokain und Cola = Kolanuss, das het mi doch bitz ueberrascht! Ich gniesse do aber unter dr heisse Sunne d Vorteile vom Goggi (Huet zum Glueck ohni Kokain). So richtig chalt isch es en super Energiespaender!

Di weniger schoene Site

Was do scho tragisch isch, das es glaeb keis Tierschutzgsetz git. Es het unmenge vo Huend wo anere Chetti laebe, vo 1-2 m laengi. Oder Voegel in winzige Chefige, das duet mir de scho im Herze weh. Vor allem au wils so verbreitet isch!
Oder au d Sach mit em Abfall, am schlimmste isch es scho in Honduras gsi, doch au do in Panama lit unmenge uf dr Stross. Recycling isch do es Fremdwort! So lueg ich eifach damit ich mi Abfall schoen due entsorge, doch so ohni Abfallchuebel isch das ame mega schwierig!
Grad in Honduras laebe au vil eifach vom Abfall und we me dae de eifach wuerd besitige, was moeche die Luet de? Verhungere oder afo stehle? Das isch jo de au nid besser. Isch eifach mega schwierig.

Jetzt grad bin ich jo in Panama City und mir schlofe ime Hostel, hmm mi Rugge, cha do Gschichtli verzelle. D Better si meistens eifach Latteroest mit eme superduenne, durchlaegene Maetteli druf! Wenn mir de mol ime richtig Bett schlofe, gniess ich das richtig :-)

Duschene

Das isch so es anders Thema... Normalerwies duen ich mit chalt Wasser dusche, meistens au wenn si an dr Reception saege mir hei warm Wasser, chunt de us dr Brausi doch meistens eher chalt. Wenns warm isch spielt das au nid so e rolle, doch so i de Berge ueberleisch dr de scho oep dir das wilsch a tue. Wie so s Wasser uf di abebrasslet isch ame au chli froglich, oftmals bin ich froh wenn gnue chunt damit de d Seifi au wieder waeg goht. Es git do s Model, 1 Strahl do wird me suber. Bim Model verhockti Brausi, isch es de doch scho schwieriger, bis dr Punkt gfunde hesch wo de am meiste Wassertroepfli abbechunsch. Doch bis jetzt bin ich immer suber worde!

Jetzt hoff ich das es mit em Zimmer im Hostel no klappt, wil si eigentli usbuecht sind und uns de use schmeisse! Bis jetzt hei mir aber immer oepis gfunde :-)

Gester si mir dr Panama Kanal go aluege, de hei si grad es riese Passagier-Chruezfahrtschiff dur d Schleuse lo und alli Oemis und Oepis hei eus gwunke. Das si de scho anderi Dimensione als ich vo euserer Frankrich - Boetlifahrt kenn. Und jetzt sind si au no ame zwoite baue fuer groesseri Schiff!

So und das ischs gsi...

Montag, 16. März 2009

Karibik und Panama

Tortugero

Es chlises Oertli wo me nur mit em Schiffli hi chunt und de lit das im Regewald und het sim Name alli ehr gmacht. Trotz Regeschutz si mir zimmli nass a cho. Ok, mir hei kei einzigi Schildchrot gseh, doch drfuer ganz e huffe anderi exotischi Tier: Aeffli, Voegel in allne Farbe, Aligatore, Leguan und no anderi wo ich nid weiss wie si heisse... und wahnsinnig vil Chrtoete, mir hei gfunde de Ort soet eher Sapogero (Sapo= Kroete)heisse und nid Tortugero ( Schildkroete).
Uf dr Rueckreis het de doch no d Sunne gschine und de si d Krokodil am Flussufer am suennele gsi. Jo das isch de scho idruecklich, de hoffsch eifach das es kei Hunger het!

Siquieres

Doert hei mir en Schueler vom Gym Muttenz bsuecht und haend doerfe bi siner Gastfamilie wohne. Total eifach und super lieb! Di groesti Atraktion vo daem Ort isch es Krokodil und das si mir de natuerli au go aluege. So ime Gheg isch de das scho wieder vil weniger spektakulaer!

Puerto Viejo

So eis vo de letschte Ort in Costa Rica, es Surferparadies und zimmli Regenerisch! So hei mir nid so vil unternoh... Im botanisch Garte sind mir uf vili chlini roti Giftfroeschli gstosse und hei en chlini Sumpfwanderig gmacht.
Am noechste Tag sind mir mit em Velo an en schoene Strand gfahre und hei unterwegs es Fuultier mit eme Junge gseh, sooooo langsam :-)
Uf em Ruckweg han ich de en Ort entdeckt wo si Zoepfli mache und en gueti Stund spoeter bin ich mit Chraeleli in de Hoor zrug zum Hostel gradlet. Das het mi sagehafti Fr. 20.-- kostet. Do stunt me scho immmer wieder, wie guenstig das es isch!
Obwohl so nach Honduras isch Costa Rica meega tuer!!


PANAMA

Ueber en abentuerlich Brug sind mir mit eusne schwere Rucksaeck in Panama acho. Vo doert us si mir zu de Insle Boca de torro, d Sunne het wieder gschune und s Fest isch losgange! Das isch ei Partystadt und schnell hesch neui Luet kenneglehrt...
Unteranderem dr Peter im Schwizer T-Shirt, wo aber sit 15 Johr in de USA laebt. Ganz e lustige, er isch de au zmitzt in dr Nacht mit dr Kati is Meer gumpt. Ich ha eigentli nid so lust gha und alli hei gfunde gang doch. De isch so en Gringo cho und het gfunde er zahl mir 50 Doller wenn ich dri gump. Mi erst Gedanke isch gsi, NEI!!! Bi doch nid chaeuflich und de het er so lang uf mi i gschwaetzt und das ich gfunde han es passiert mir jo nuet. Chleider abzieh und in dr Unterwoesch en Sprung is chuele nass, was fuer ae Erfrueschig :-) und scho bi ni 50 Doller richer gsi!!!


Dschungel

De hei mir e Nacht im nirgendwo uebernachtet und sind vo Obe bis unde verstoche worde, totz Antibrumm. Mis Moskito - Netz traeg ich jetzt au nuem mit, wil mes eh nie cha ufhaenke! Doch bi me Lagerfuer hei de alli chli vo ihrne Reise verzellt und de isch me scho gmuetlich is Bett. Ae ganz anderi Welt!

David

Eifach en Stadt, nuet bsunders...
Doch Panama gfallt mir vil, vil besser als Costa Rica! D Luet sind fruendlicher und hilfsbereiter, s Klima isch nid so nass und es isch richtig haerzig, wie do d Luet no in richtig traditioneller Chleidig ume laufe.

Panama

Montag, 2. März 2009

Costa Rica

Im Tico - Land

Costa Rica


Tico, so nenne sich d Luet vo Costa Rica. Ich bi noch ere endlose Busfahrt in San Jose a cho, mit dr Katharina. An dr Busstation het d Victoria mit ihrer Mueter scho uf uns gwartet. D Victoria isch do vo Costa Rica und het es halbs Johr bi mine Eltere glaebt. Mir hei de s Wuchenend mit ihne verbrocht und hei so chli d Region um San Jose erkundet. Es isch vor allem en chreftige Wind gange. Mini erste Idrueck sind so gsi, das me gseht das si do eifach meh Geld hei. Es isch vil sueberer und organisierter als in Honduras.

De hei mir eus Ufgmacht zum Strand. Es isch richtig warm gsi, so das mir fast nid hei choene schlofe. Am morge sind mir superfrueh ufgstande und hei woelle dr Sunneufgang go a luege. Z erst isch no voll Nacht gsi und de isch es so langsam hell worde. Dr Himmel isch voll bewoelkt gsi und mir hei scho denkt mir werde dr Sunneufgang drum nid gseh. So si mir zrug zum Hotel glofe und denn isch si grad ufgange. Ay, soooo schoen!!!

Unse noechste Stopp isch i de Berge gsi, en Nebelwald. Uf em Weg doerthi hei mir en Regeboge gseh, ohni Rege. Doert obe isch d Luftfuechtigkeit so hoch das es mit dr Sunne en riesige Raegeboge git. Eifach faszinierend! Am noechste morge, si mir de im Rege go dr Bergnebelwald durchlaufe, es isch zwar chli chalt gsi und me het vil weniger Tier gseh dur dr Raege, doch d Natur isch eifach einmlig! So beidruckend wie halt alli Baeumstaemm gruen bewachse si dur die hohi Luftfuechtigkeit. Es gseht halt total anders us, Farn wo so gross sind wie Baeum und so witer.
Z Nacht si mi de no di Costaricanische Froesch go a luege und hei dr grossi Steifrosch kuesst, doch en Prinz isch keine fuehre cho ;-)

Im Bus nach San Jose, han ich de festgstellt das uns es paar duend beobachte und so zeiche mache unterenand. Ich han de d Katharina gweckt und mir hei alles unses Zuegs verstaut und uns uf e Diebstahl vorbereitet. De si, si usgstige und mir si extra sitzte bliibe und de hei mir nochher ghoert das si anderi Tourist ueberfalle hei. Glueck fuer uns, es duet mir leid fuer di andere. Ich ha es halbs Johr im gfoehrliche Honduras glaebt und bi im unsichere Guatmala gsi und nie isch mir so oepis passiert. Chum bin ich im kultivierte Costa Rica erlaeb ich das!
So hoff ich doch das ich witerhin so ufmerksam bi...

Jetzt goi mir de witer zu me Ort mit Schildchrote und an en andere Strand.
Mir sis am gniesse!

Mittwoch, 18. Februar 2009

Date

So mini liebe huet han ich es paar Date fuer euch. Morn am 19. Februar wird ich Honduras verloh und mit em Bus nach Costa Rica fahre. Am 21. wird eus, d Katharina und i, d Victoria in San Jose in Empfang neh. Denn duend mir Costa Rica unsicher mache.

Ganz oepis anders, wo fuer mi no wit, wit weg isch: mini Ruckreis! Am 15. August wird es Flugi mit mir drin am Flughafe Zueri lande. Dr Flugplan seit das mir 11.05 h achoeme. Hoffe mir doch das alles guet klappt und ich gsund und munter darf us dem Flugi stige.

Ich ha mi scho vo einige verabschieded und ha jetzt no es feins Aesse mit dr Familie und de mach ich no es letschts mol Party do in Honduras!!
Danke das ich das darf erlaebe und s mir so guet goht!
Ich wird euch uf em laufende halte...

Despedida Honduras